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Der Februar 2019 - Wir kommen ganz schön ins schwitzen

Der Februar zeigte sich von seiner schönsten Seite. Wir hatten meist durchgehend Sonnentage mit vielen Sonnenstunden. Die Temperaturen bewegten sich von 0 – 15 Grad. Wir genossen bei der Weingartenarbeit das herrliche Wetter. Im Hinblick auf die Bedürfnisse der Vegetation gesehen, zeigen sich die Wetterveränderungen, in einem etwas zwiegespaltenen Licht. Wir als Weinbauern, werden mit neuen Situationen konfrontieren. Das schöne Wetter zeigt der Natur, dass sie sich auf Wachstum einstellen kann. Die Augen auf den Reben beginnen zu wachsen. Nach der kalendarischen Rechnung haben wir noch immer Winter, was bedeutet, dass wir nochmal mit einem „Wintereinbruch“, bzw. mit Spätfrost rechnen können. Weiters hat es den ganzen Monat über keine Niederschläge gegeben.  Somit ist die Trockenheit ein weiterer Aspekt, den wir langfristig mitbedenken müssen, da es den Weinstock in Stress versetzen kann.

Durch den „warmen Winter“ - der tiefste Gradationspunkt lag im Jänner an einem einzigen Tag bei -9 Grad – konnten auch viele Schädlinge den Winter überdauern.

Bei der Weingartenarbeit kamen wir durch die warmen Tage gut voran. Nach dem Rebschnitt der langjährigen Anlagen, folgte das Binden des Rebbogens.

Gegen Ende des Monats führten wir den Rebschnitt bei den Junganlagen durch. Hier dürfen wir uns über einen starken, gesunden Wuchs freuen, der eine gute Basis für ein qualitätsvolles Traubenmaterial schafft.

Wir liegen mit unserer Arbeit gut in der Zeit und unsere Anlagen sind bestens für Wetterkapriolen gerüstet.

Parallel zur Weingartenarbeit verfolgt Fredi konsequent seiner 2ten Leidenschaft, das Beobachten des Wetters im Hinblick auf unsere energieautarke Fotovoltaik - Anlage. Auch hier konnten wir im Vergleich zum Vorjahr feststellen, dass die Sonnenstunden in diesem Jahr doppelt so viele waren. Wir sind gespannt wie das Jahr weiterverlaufen wird.