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Der April 2019- Erneuerung und Überarbeitung unserer Rebanlangen

In der ersten Monatshälfte durften wir uns über einige Regentropfen freuen. Ein kurzes Aufatmen, danach Trockenheit und Wärme mit Temperaturen bis zu 20 Grad. In dieser Zeit konnten wir beobachten, wie die Knospen größer wurden und im Laufe des Monats aufsprangen. Gegen Ende des Monats waren die ersten Blütenansätze zu sehen. Das erste Jäten wird somit eingeleitet.

Um die Zeit bis zur ersten Grünarbeit am Rebstock konstruktiv zu nützen, holten wir die abgestorbenen Reben aus dem Weingarten und bepflanzten den frei gewordenen Platz mit Jungpflanzen. Bei dieser Arbeit ist es immer interessant zu sehen, wie tief die Rebstöcke mit dem Boden verwurzelt sind. Bei manchen Stöcken ist es ein brachiales herausziehen, da die Wurzeln noch fest in der Erde verankert sind. Beim Vorbohren der Löcher, konnten wir feststellen, dass das Erdreich die Feuchtigkeit des Herbstes gespeichert hat und die Reben noch gut mit Wasser versorgt werden können. Für mich als angehende Jungwinzerin, war es zugleich ein vielfältiges Lernfeld. Durch das Bohren der Löcher gingen wir in tiefere Erdschichten. Hier war deutlich der Unterschied des Erdreiches zwischen den verschiedenen Lagen zu erkennen.  Auch das Herausreißen und das Nachpflanzen war für mich eine grundlegende Erfahrung.