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Der Juli 2020 - Sonne, Regen, Sonneschein, Regen,...

Im Vergleich zum Vorjahr, haben wir heuer gegen Ende Juli bereits die gleiche Niederschlagsmenge, wie im gesamten letzten Jahr. Durch den vielen Regen, den unsere Vegetation dieses Jahr seit April kontinuierlich erhält, sind die Trauben groß und fest wie seit Jahren nicht mehr. Fredi, das Urgestein der Familie Weber, der die Natur und das Wachstum der Reben & Trauben seit Jahrzehnten beobachtet, geht so weit, dass er solche Prachtexemplare seit Anbeginn seiner Winzerkarriere noch nicht gesehen hat. Langfristig gesehen und vorrausschauend auf die kommende Ernte, werden wir mit dem ausschneiden der Trauben konfrontiert, um eine hohe Qualität zu gewährleisten. Auch der Grünschnitt in der Fahrgasse, wird vor der Ernte noch in Form gebracht. Die Begrünung profitiert ebenfalls vom wiederkehrenden Regen, wächst, gedeiht und blüht.Durch das unbeständige Wetter, welches sich bereits über den Sommer hinzieht, wird sich die Lese aus der Sicht von Ende Juli in die Mitte des Septembers verlagern.

Vorab liegt unser Augenmerk noch im Weinkeller. Ein Teil der Jahrgänge 2019 & 2018 wird abgefüllt und zur Lagerung in den gekühlten Lagerraum gebracht, um den Wein die noch nötige Ruhephase vor dem Verkauf zu gönnen.

Eine Neuerscheinung hat jetzt nach genügend Ruhezeit seinen Platz zum Verkauf eingenommen. Die Jungfernlese unseres Welschrieslings, welchen wir im Jahr 2015 ausgepflanzt haben – und anhand seines Namens weiß man auch genau wo er herkommt – Adaxl. Die Ernte dafür fand im Herbst 2018 statt. Bei längerer Maischestandzeit mit Spontangärung durfte sich der Wein ein Jahr lang im Fass entwickeln. Nach einer Lagerzeit von über einem halben Jahr in der Flasche, freuen wir uns, euch dieses feine Tröpfchen zu präsentieren.