Impressionen

Frühling 2021

Ende März nahmen wir mit dem Traktor die Arbeit im Weingarten auf. Mit der Unterstockbodenbearbeitung, wo die Rollhacke zum Einsatz kam, setzten wir erste Maßnahmen, um das Verwuchern des Stockes zu verhindern. Die Fahrgasse ließen wir begrünt, um das Ökosystem im Weingarten aufrecht erhalten zu können. 

Anfang April gingen dann die Rebstöcke in den Saft. Dass bedeutet, dass der Rebstock aus seiner Ruhe erwacht und vermehrt Wasser aus dem Boden aufnimmt. Ende April startete der Austrieb. Im Vergleich zum letzten Jahr, war das Wachstum der Reben heuer um ca. 3 Wochen später. Es wird somit ein spannendes Jahr für ins, da in diesem Jahr die Würfel komplett neu gefallen sind. Jedes Jahr birgt somit immer eine Veränderung.

Gegen Ende Mai – Anfang Juni konnten wir die ersten Gescheine sehr gut erkennen. Es regnete zu dieser Zeit regelmäßig und der Wasserhaushalt konnte wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Das Wachstum der Reben war in dieser Zeit enorm hoch und so konnten wir Anfang Juni mit dem Ausbrechen der Austriebe beginnen, um ein gutes Wachstum der Haupttriebe zu gewährleisten. Anschließend arbeiteten wir die langen Triebe in den Drahtrahmen, um ein abbrechen der neu gewachsenen Reben zu verhindern. Am Tag der Sommersonnwende standen die Weingärten in voller Blüte. Eine Faustregel besagt:“ Nach ca. 100 Tagen des Blühbeginns, wird die Erntezeit beginnen!“ Somit wird über dem Daumen gerechnet, dass die Ernte Ende September stattfinden. Wir sind gespannt.

 

 

 

 

 

Unterwegs mit Rollhacke_März 2021
Der tränende Rebstock_April 2021
Jungrebe_Mai 2021
blühender Kirschbaum_Mai 2021
Der Austrieb_Mai 2021
alte Rebe_Mai 2021
Blühzeit_Juni 2021

Winter 2021

Schnee im Weingarten_Jänner 2021
Morgenfrost_Feber 2021

Grau in Grau zeigte sich der Winter im Jahr 2021. Die Temperaturen bewegten sich um die -5 bis +6 Grad. Es gab nach unten und nach oben kleine Ausreißer, diese Temperaturextreme beschränkten sich auf einzelne Tage. Der Niederschlag hielt sich in Grenzen und so verlief der Winter für uns sehr eintönig. Schnee sahen wir nur an 2 Tagen und nur von so geringer Menge, dass er nach einem Tag wieder geschmolzen war. Die Rebstöcke konnten sich aber von der Arbeit im letzten Jahr gut erholen. Die Aufnahmen von Wasser wurden aufgrund des kühlen und kalten Wetters reduziert. Der Rebstock konnte somit seine Regenerationsphase aufnehmen.

Im Jänner starteten wir bei den älteren Rebstöcken mit dem Rebschnitt. Im Februar folgten die Junganlagen und Ende des Monats wurden die Reben durch das Anbinden für den Austrieb in Form gebracht.

Im Keller kamen die Jungweine nach dem biologischen Säureabbau in die Fässer. Jetzt dürfen sie zur Ruhe kommen und das Holz und die Zeit auf sich wirken lassen.

Fredi beim Rebschnitt_Jänner 2021
Rebstock mit Schnitt_Jänner 2021